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Versorgungsszenario Notfall-Pflegeakte

In der Modellregion Düren / Aachen

Ausgangssituation:

  • Pflegebedürftige Menschen werden in Notfällen kurzfristig ins Krankenhaus aufgenommen.
  • Nicht immer kann vorher die Hausärztin oder der Hausarzt, die/der den kranken Menschen kennt, konsultiert werden.
  • Speziell an Wochenenden und Feiertagen führt dies dazu, dass das Krankenhaus auf Basis unvollständiger Informationen handeln muss.
  • Gerade bei multimorbiden Menschen kann dies zu unnötigen Risiken bei der Behandlung führen.

Konkrete Vorhaben:

  • Die beteiligten Ärztenetze möchten die genannten Risiken mittels einer elektronischen Fallakte verringern.
  • Die betreuenden Ärztinnen und Ärzte stellen dazu für Risikopatienten alle notwendigen Daten und Informationen in eine Fallakte ein.
  • Sofern in der Praxis keine originäre Anbindung an die elektronische Akte existiert, werden die Daten mittels KV-Connect an das Aktensystem gesendet.
  • Die Patientin bzw. der Patient erhält ein „Ticket“, mit dem bei Eintritt des Notfalls dem Krankenhaus der Zugriff auf die Daten gewährt werden kann.

Beteiligte:

  • Digital Healthcare NRW e. V.
  • PVS-Hersteller: Duria, Compugroup Medical Deutschland
  • Krankenhäuser: Krankenhaus Düren, Caritas Trägergesellschaft West
  • KIS-Hersteller (assoziiert): Telekom Healthcare Solutions
  • Partner auf ambulanter Seite: Dürener Arbeitsgemeinschaft Integrierte Versorgung (DAGIV); Gesundheitsverbund Jülicher Land (GVJL)

Ausblick:

  • Auch Patienten, die überraschend ein Krankenhaus aufsuchen müssen, können den dort behandelnden Ärztinnen und Ärzten immer alle notwendigen medizinischen Informationen zur Verfügung stellen.